Mittwoch, 15.03.2017

Die grenzüberschreitende Vollstreckung von Geldforderungen ist vereinfacht worden. Seit dem 18.01.2017 gilt die Kontenpfändungsverordnung (EuKoPfVO), die es Gläubigern aus EU-Mitgliedsstaaten erleichtern soll, ihre offenen Forderungen einzutreiben. Durch die Neuregelung können Gläubiger in allen EU-Mitgliedstaaten (ausgenommen: Vereinigtes Königreich und Dänemark) Beschlüsse zur vorläufigen Kontopfändung erwirken. Rechtsgrundlage ist die im Jahr 2014 verabschiedete EU-Verordnung Nr. 655/2014 zur „Einführung eines Verfahrens für einen Europäischen Beschluss zur vorläufigen Kontenpfändung im Hinblick auf die Erleichterung der grenzüberschreitenden Eintreibung von Forderungen in Zivil- und Handelssachen“.